Sonntag, 13. November 2016

RAK17 findet am 19.8.2017 statt

RAK16 liegt jetzt einige Monate hinter uns und auch heute müssen bzw. können wir noch immer sagen, dass uns das Event richtig gut gefallen hat. Musikalisch, organisatorisch und von der Stimmung war es mit Sicherheit eines von den besten Events, die wir in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben.


Aber nach dem Event ist vor dem Event und daher haben wir uns bereits heute darauf geeinigt, dass RAK17 am 19.8.2017 veranstaltet wird. Wir gehen damit zurück auf "unser altes Wochenende".

Wie ihr mit Sicherheit gemerkt habt war auf RAK16 ein bisschen weniger los, als auf bisherigen Veranstaltungen. Wir glauben, dass es daran lag, dass wir ein WE nach vorne gegangen sind und dass wir daher sehr viele parallele Veranstaltungen innerhalb der Region hatten. Das sollte mit dem "alten WE" und der frühen Bekanntgabe von unserem Termin jetzt hoffentlich nicht mehr passieren.

Also, lange Rede kurzer Sinn: RAK17 findet am 19.8. statt. Tragt den Termin fett in euren Kalender ein... ;-)

Donnerstag, 8. September 2016

ROCK IM SCHLOSS zweiundzwanzig steht vor der Tür

Am 10. September 2016 präsentieren unsere Freunde des blind pilot e.V. voller Stolz und mit viel viel Liebe ROCK IM SCHLOSS zweiundzwanzig. Schaut doch mal vorbei. Das Event ist immer einen Besuch wert!

Mehr Infos findet ihr unter: http://rockimschloss.com/   


ROCK IM SCHLOSS zweiundzwanzig



Montag, 15. August 2016

Fans pilgern zum "Rock am Köterberg"

Lügde-Niese. Kleine Premiere bei "Rock am Köterberg". Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals hat der veranstaltende Verein das Festival komplett in Eigenregie organisiert. "Wir wollten einfach mal neue Wege gehen und waren uns sicher genug, jetzt ohne einen Festwirt antreten zu können", fasste Pressesprecher Kai Schrader am Samstagabend zusammen.

Voll dabei: Die "Rollin Racketeers" bringen die Menge vor der Bühne
mit ihrem Rockabillysound in Stimmung. (© Torben Gocke)
Der Verein hinter "Rock am Köterberg" kann auf gut 100 Mitglieder zugreifen, die sich in Planung, Organisation und Betrieb einbringen. Schrader: "An der Manpower sollte es also nicht scheitern, und auch Erfahrungswerte haben wir in den vergangenen Jahren reichlich sammeln dürfen. Unseren Besuchern dürfte der Wechsel also im besten Fall gar nicht aufgefallen sein." Im Nachgang werde der Verein jetzt genau analysieren, wie gut das neue Konzept funktioniert habe. "Dann werden wir sehen, ob wir das so weiter fahren oder gegebenenfalls in den kommenden Jahren wieder etwas ändern."

Eine für die Besucher erkennbare Änderung gab es jedoch durchaus: Anders als in den Vorjahren war am Köterberg nur eine Bühne aufgebaut worden. Bisher hatte es immer zwei gegeben. Um kurze Auf- und Abbauphasen zwischen den Bands kamen die Musikfreunde also bei dieser Festival-Auflage nicht herum.

Dafür war die musikalische Spannbreite wieder weit gefasst, denn die Organisatoren wollten für viele Geschmäcker etwas parat haben: "Von punkigen Klängen bis hin zu Rockabilly und Metal ist dieses Mal eigentlich für jeden etwas dabei", freute sich Schrader. Das Konzept "Rookies on Stage" hatten die Köterberger am Freitag ebenfalls wieder im Angebot. "Leider hat uns da das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Die Bands waren super und wir hatten tolle Gäste, aber es für alle Beteiligten nahezu unmöglich, gegen den Regen anzukommen", bedauerte Schrader.

Am Samstag, dem Haupttag der Großveranstaltung war das Wetter für ein Open-Air-Konzert deutlich geeigneter. Vom frühen Abend an, beginnend mit "Los Potatoes", "Thekenpoet" und "Vollversion", bis in die Nacht mit den "Rollin Racketeers" und dem Headliner "Limelight Fire" feierten die geschätzt 500 Gäste am Köterberg im Trockenen vor der Bühne.

Quelle: LZ vom 15.08.2016

Freitag, 12. August 2016

Könnt ihr uns helfen? Bitte teilt unser Plakat noch ein letztes Mal!

Rock am Köterberg steht vor der Tür und wir würden uns wünschen, dass ihr uns noch einmal helft. Hier die konkrete Idee:

Plakat RAK16


Wir alle sind ja in diversen WhatsApp Gruppen, bei Facebook, Instagram, in Stammtischen, etc. Könnt ihr bitte noch einmal unser RAK Plakat nehmen und es dort für uns verteilen?

Ihr würdet uns damit bei der Werbung für unsere Event "Rookies on Stage" heute bzw. "Rock am Köterberg" morgen helfen.

Vielen Dank und wir wünschen uns ein erfolgreiches RAK mit hoffentlich gutem Wetter!

Euer Vorstand



Montag, 8. August 2016

Wer spielt eigentlich wann genau?

Uns erreichen aktuell immer mehr Anfragen, welche Band eigentlich konkret wann spielt. Wir veröffentlichen daher heute auch noch das konkrete Line-up zu ROS16 bzw. RAK16. Meldet euch, wenn ihr weitere Fragen habt!

Fr, 12.8.: Rookies on Stage
  • 19:30 Quiet Cowtone
  • 20:50 Dogtown Winos
  • 22:10 Blind Bullets
  • 23:30 Suffers Rock
Sa, 13.8.: Rock am Köterberg
  • 18:15 Los Potatoes
  • 19:15 Thekenpoet
  • 20:45 Vollversion
  • 22:00 Rollin Racketeers
  • 23:45 Limelight Fire

Sonntag, 7. August 2016

RAK senkt Bierpreis

Wie in jedem Jahr stellen wir euch heute die aktuellsten Informationen zur Verfügung, damit bei euch hoffentlich keine Fragen für RAK16 offen bleiben.

Wir freuen uns auf das kommende Wochenende!

Euer RAK Vorstand

RAK Plakat:



Zeitplan:

Do, 11.8.: Aufbau ab 17 Uhr

Fr, 12.8.: Rookies on Stage
  • Einlass: 19 Uhr
  • Bands:
    • Quiet Cowtone
    • Dogtown Winos
    • Blind Bullets
    • Suffers Rock
  • Musik: 20:00 - 24:00
  • Ende: 01:00
Sa, 13.8.: Rock am Köterberg
  • Einlass: 18:00
  • Bands:
    • Los Potatoes
    • Thekenpoet
    • Vollversion
    • Rollin Racketeers
    • Limelight Fire
  • Musik: 19:00 - 01:00
  • Ende: 02:00
Sonntag, 14.8.: Aufräumen ab 11 Uhr

Verschiedene Infos:
  • Festwirt: macht RAK selber
  • Imbiß: Hecker aus Marienmünster
  • Ticketpreis VVK: 10€
  • Ticketpreis AK: 15€
  • Bierpreis: 1,30€ (0,2l)
  • Camping: Ja, wie immer am Sportplatz möglich (inklusive Sanitäre Anlagen)
  • Parken: Ja, wie immer sind reichlich Parkplätze direkt am Festgelände ausgeschildert


Mittwoch, 3. August 2016

Die neuen RAK T-Shirts sind da! Welche Farbe gefällt euch am besten?

T-Shirts RAK

Auch in diesem Jahr verkaufen wir wieder RAK T-Shirts. In diesem Jahr gibt es zum erstem Mal 3 Farben (schwarz, blau und rot). Die T-Shirts werden am Freitag und am Samstag auf RAK16 für 10€ verkauft.

Sonntag, 31. Juli 2016

Neue Single von LIMELIGHT FIRE: "World you made"

Passend zu RAK16 veröffentlichen LIMELIGHT FIRE heute das Video zu ihrer neuen Single "World you made". Aber seht selbst! Geht schon gut ab das Ding....

Mehr Infos auf http://www.limelightfire.com/


Freitag, 29. Juli 2016

Pokémon auf RAK16

Wer kann uns helfen? Es gibt ja das bekannte "Pokémon Go"-Spiel für das Handy und wir wollen einen Pokéstop oder eine Pokemon Arena für RAK16 einrichten. Jetzt hier unsere Frage: Geht das überhaupt? Und falls ja, was müssen wir machen, wen müssen wir bestechen oder wen müssen wir mit guten Argumenten überzeugen? 

 
Meldet euch doch bitte einmal bei uns, falls ihr hilfreiche Hinweise habt. Für den- oder diejenige, die uns mit einem Hinweis zu einem Pokestop bzw. einer Pokémon Arena machen, lassen wir dann auch sehr gerne 2 Freikarten springen...

Montag, 25. Juli 2016

Volle Kanne Deutschrock!

Eine geballte Ladung musikalischer Erfahrung, deutsche Texte mit klarer Botschaft und ein satter, handgemachter Sound... DAS ist VOLLVERSION


100% Rock – made in Germany – der das Publikum zum Mitfeiern, Mitsingen und Mitmachen animiert. Eine energiegeladene Show, die mitreißt und zum Verschnaufen keine Zeit lässt. Verbunden mit Spaß und Spielfreude vor und vor Allem auf der Bühne, von einer Band, die sich selbst nicht immer all zu Ernst nimmt.



So kommt am Ende jeder VOLL auf seine Kosten, denn der Name ist Programm: Eine VOLLVERSION an Emotionen!

Töne verklingen, Emotionen bleiben!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Come to the LIMELIGHT - Experience the FIRE

Mitreißende Musik, außerordentliche Performance, harte Riffs und der daraus resultierende Beweis, dass auch liebe Mädchen bösen Rock machen können: das ist LIMELIGHT FIRE.


Die junge Rockgruppe wurde Anfang 2006 vom damaligen Lead Gitarristen Pätrick Winzler und Schlagzeuger Johnny gegründet. Anfangs trafen sich Johnny und Pätrick zu zweit regelmäßig in Johnnys‘ Jugendzimmer auf dem Dachboden seines Elternhauses im verschlafenen Lockhausen, wo sie mit Leidenschaft Songs von Metallica, Pantera, Mötley Crüe und Slipknot spielten. Die musikalische Chemie passte auf Anhieb und fortan lautete das Lebensmotto „Fuck school, I’m goin‘ to be a rockstar!“. Nach einiger Zeit stießen die Jungs auf Sängerin Lea. Pätrick spielte in diesem Jahr zeitweise Gitarre für eine Musicalgruppe, in der Lea Protagonistin war. Nach dem Ehepaar-Kodex sah sich Johnny alle Vorstellungen des Musicals an, um Pätrick treu zur Seite zu stehen. Nebenbei ließ ihn aber auch Lea’s Stimme nicht mehr los und aus diesem Umstand kam es dazu, dass die Jungs wenig später Lea fragten, ob sie Lust habe, in einer Band zu singen.

Einige halsbrecherische, selbstzerstörerische Wochenenden und unzählige Flaschen Absinth später machten die Jungs Nägel mit Köpfen und setzten das Ziel eine Rockband ans Laufen zu kriegen und sie nannten das ganze Unterfangen „HELLYEAH“. Hinzu kam unmittelbar auch ein Bassist, der die Band aber wenig später aus Zeitgründen wieder verließ. Ein kurzer Spaß.

Das konnte und sollte es jedoch nicht schon gewesen sein. Johnny wandte sich an Lars, einen Freund aus alten Schultagen, vom dem er vermutete dass er vielleicht noch Bass spielen könnte. Lars war bis dato mit einer Kombo unterwegs die sich „Underwound“ nannte. Als diese sich auflösten, war Lars mehr oder weniger musikalisch arbeitslos, sodass ihm das Angebot, bei „HEALLYEAH“ vorzuspielen sehr gelegen kam. Die vier trafen sich wenig später im Keller eines Schlosses bei Bad Salzuflen, wo sie mittlerweile einen festen Proberaum hatten. Sie jammten ein wenig zusammen, alberten rum und kurze Zeit später stand fest: „Jo, den nehmen wir..!“


Fortan waren die vier Musiker so lang als „HELLYEAH“ unterwegs, bis sie feststellten, dass in den USA seit Ende 2006 auch eine andere Band unter dem Namen „HELLYEAH“ firmierte. Nur war bei denen die Besetzung „unwesentlich“ glamouröser. Da man als kleine Newcomer Band vom Lande aus Deutschland („…where the fuck is germany?!“) relativ niedrige Chancen hat einen Streit um den Namen der Band zu gewinnen, wenn der Gegner eine riesige Plattenfirma aus den USA ist, musste ein neuer Name her. Aus der spontanen Not heraus wurde aus „HELLYEAH“ dann „LIMELIGHT FIRE“. Nun konnte es mit neuem Namen und frischem Wind weitergehen.

LIMELIGHT FIRE schlug in der regionalen Musikszene ein wie eine Bombe: Egal wann und wo ein Konzert gespielt wurde, Publikum und Presse waren immer hin und weg. Diese Erfahrung tat LIMELIGHT FIRE auf der Bühne gut. Bei einem kleinen Festival in einem Jugendzentrum in Schötmar waren die vier als Vorband eingeplant. Sie rissen mit ihrer Show die Wände ein, entfachten unter Zuschauern ein Feuer und am Ende waren alle begeistert – und hatten kaum noch Energie für die nachfolgenden Gruppen übrig.

Dumm gelaufen, aber definitiv der absolute Sieg für die Band. Denn ein Jahr später war LIMELIGHT FIRE der Headliner auf dem Festival und bewiesen abermals, dass sie es auch verdient hatten.

Radiosender, Zeitungen und Veranstalter hatten von nun an LIMELIGHT FIRE definitiv ganz oben auf der Rechnung. Dann, im August 2008, wurde die Rockgruppe von der Presse als Nachwuchs-Act des Monats gekürt. Es folgten noch einige gute Monate. Und dann kam das erste Tief. Die vier ambitionierten Musiker machten ihre ersten Erfahrungen mit windigen Agenturen, großen Versprechungen und Perspektiven, die letztendlich aber ausblieben oder zu fragwürdigen Bedingungen angeboten wurden. „Fuck“. Die erste große Enttäuschung. Nach der Zeit der Enttäuschung startete LIMELIGHT FIRE aber wieder voll durch; mit optischem Facelift, weiterentwickeltem Songwriting. Sie kämpften sich rasend schnell wieder nach vorn und machten den Leuten Feuer unter dem Hintern, für das sie das Feuer nutzen, welches sie im Herzen trugen und was sie antrieb.

Aus der Spaß- und Hobby-Kombo „HELLYEAH“ war mittlerweile ein professionelles, medienwirksames und durchaus ernstzunehmendes Projekt geworden. Die Locations der damals kleinen, semi-privaten Konzerte hießen nun nichtmehr „Jugendzentrum“ oder „Musikschule“, sondern ab jetzt wurden die Events in Locations wie „Werretalhalle“, „Parklichter Festival Mainstage“, „festivalkult! Porta/Veltheim“ gestartet; auf den gleichen Brettern wie Jan Delay, Livingston und den H-Blockx. Bei zahlreichen Contests spielte sich LIMELIGHT FIRE an die Spitze und in die Herzen der Zuschauer. Ihr Claim "We make peoples heads explode with awesomeness!!" bewahrheitete sich immer wieder.


Die Fanbase und der Bekanntheitsgrad in der Szene wuchsen. In ihren Heimatdörfchen wusste mittlerweile jeder, der sich mit der Musikszene beschäftigte, wer die 4 waren. Und nicht nur das: auch die Personen, die mit der Musik nichts am Hut hatten oder nicht der Zielgruppe entsprachen, kamen nicht um den Namen LIMELIGHT FIRE herum.

Ende 2011 startete die Band dann mit einer professionellen Produktion ihres Debutalbums. Diesen Umstand hatten die 4 Musiker ihrem Live Sound Egineer, Produzenten und guten Freund Jan te Kaat zu verdanken, der die Band Anfang 2009 als Live-Mischer bei einer ihrer Shows kennenlernte und von LIMELIGHT FIRE begeistert und durch und durch überzeugt war.

Während dieser Zeit tat sich jedoch auch neben der Produktion einiges: Lead Gitarrist Pätrick verließ nach 5 Jahren LIMELIGHT FIRE. Alle 4 Mitglieder sind in Gesprächen zu dem Entschluss gekommen, dass Veränderung sowie neuer kreativer Input für die eigene Weiterentwicklung wichtig ist. Glücklicherweise ließen sich unmittelbar nach Pät’s Abschied zwei neue und ausgezeichnete Gitarristen finden, sodass der Produktionsprozess in einem Fluss weitergehen konnte. Manuel Schütter und Jo Falk übernahmen von nun an den Gitarrenpart und brachten gleich auch noch unglaublichen kreativen und musikalisch professionellen Input mit.

Nach den Erfahrungen und der Einwicklung ist klar, dass LIMELIGHT FIRE etwas großes und einzigartiges erschaffen werden.

Mittwoch, 6. Juli 2016

THE ROLLIN' RACKETEERS sind auch dieses Jahr wieder dabei

Uriger geht's kaum, gerade was Rockabilly in der Neuzeit angeht, den sich so mancher auf die Fahnen schreibt, letztlich aber doch nur vage davon beeinflussten Punk oder was auch immer spielt. Anders THE ROLLIN' RACKETEERS: Die deutsche Truppe spielt durch und durch traditionell arrangierte, instrumentierte (unverzerrte Gitarren!) und komponierte (ausnahmslos selbst!) Stücke im vor schätzungsweise weit über 50 Jahren vorgegebenen Rahmen.


Das bedeutet nicht, dass "Magic 8 Ball" (alternativ "Eightball") ein musikalisch einseitiges Unterfangen wäre, im Gegenteil. Nicht zuletzt dank Mundharmonika und Saxofon klingen THE ROLLIN' RACKETEERS ausgesprochen farbenfroh, und ihre Energie täuscht darüber hinweg, das der Stil in rhythmischer Hinsicht wenig Variation zulässt. Ein weiteres Plus sind Frontmann TJs teils aberwitzige Texte ("One Legged Woman") und eine ausdrucksstarke Stimme, die niemals Gefahr läuft, übertrieben "amerikanisch" anzumuten.


Letztlich fügt sich auch die überdurchschnittliche Musikalität der Aufspielenden ins positive Gesamtbild. Speziell Big M, der Herr der "Hundehütte", macht STRAY-CATS-Mann Lee Rocker ernsthafte Konkurrenz mit seinem engagiert gezupften oder eher noch geschlagenen Kontrabass. Als Anspieltipps nicht nur für langjährige Schmalztollen empfehlen wir das rasende "Whiskey Therapy" und das (dann doch leicht) angezerrte Slide-Wunder "Flat4 Boogie".

FAZIT: Rockabilly ist nicht mehr so selten, aber vor allem dann schön, wenn er (allerdings selten) so authentisch altmodisch gezockt wird wie von THE ROLLIN' RACKETEERS. Sehr, sehr unterhaltsam, die Platte.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Thekenpoet spielt auf RAK16

„Es gibt sicherlich Angenehmeres, als eine halbe Stunde in der Kälte und im Regen in einer Schlange zu stehen. Doch wenn man weiß, wofür man es tut, ist es die Sache wert. Ich stehe circa zehn Meter von einem Verkaufsschalter entfernt, der sich unter dem Vordach einer großen Halle befindet. Mit jedem Schritt, den ich in der Menschenmasse vorwärtskomme, wird die Musik, die an mein Ohr dringt, lauter. Vor mir sehe ich junge Mädchen, aber auch Leute in meinem Alter und darüber hinaus. Neben mir hängt ein Plakat, auf dem ein Name steht, der mir sofort ins Auge springt: „Thekenpoet“. Ich betrete vor Kälte frierend die Halle und werde von gleißendem Licht empfangen, die letzten Töne der Vorband verklingen, bevor sie sich vom Publikum verabschiedet. Im Anschluss daran werden fieberhaft die Vorkehrungen für den Auftritt von Thekenpoet geschaffen. Ich bahne mir, immer noch frierend, den Weg durch die Menge, die sich, ähnlich der Ruhe vor dem Sturm, gerade auf etwas vorzubereiten scheint und nähere mich der Bühne. Leute neben mir beginnen zu klatschen, als die Lichter ausgehen und das Intro beginnt. Schon mit den ersten Akkorden des Liedes spüre ich eine Veränderung in der Menge, die sich fortan in einem Rhythmus bewegt.


„Zeit ändert sich, Zeiten ändern dich“, schallt es mir von zwei Seiten entgegen: einmal von der Bühne, auf der die vier Musiker mit viel Hingabe ihre Show abliefern, und einmal vonseiten des Publikums, das mal mehr, mal weniger textsicher mitsingt. Ich merke, wie ich langsam mit der Menge verschmelze und den Takt mitklatsche, die Kombination von eingängiger Musik und mitreißendem Gesang hat nun auch mich in seinen Bann gezogen. Als die letzte Zeile gesungen ist und sich alles auf den nächsten Song einstimmt, der bereits durch den Drummer eingeleitet wird, beobachte ich die vorderen drei Bandmitglieder, wie sie kurz verschnaufen, bevor sie sich wieder ihren Instrumenten widmen.


Nach Beginn des nächsten Songs, dieses Mal gespielt mit viel körperlichem Einsatz, befinde ich mich plötzlich im Epizentrum eines Bebens, ausgelöst von all den Menschen mit begeisterten Gesichtern um mich herum. Der hintere Teil des Publikums drängt nach vorne, ich werde herumgeschubst und nasse, schwitzige Arme streifen meinen Körper. Ich schaue mich erschrocken um, doch ich merke, dass mich die Musik packt und auch ich anfange, mich gehen zu lassen. „Scheiß drauf, ich werd‘ dich immer lieben“, schmettert das Publikum vor dem nächsten Song weiter. Als sich die Band nur kurze Zeit später verabschiedet, wundere ich mich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Kalt ist mir nun nicht mehr.“

Samstag, 6. Februar 2016

REMINDER: Am kommenden Freitag ist die JHV von RAK

Durch einen Tippfehler von unserer Seite und auch durch eine kurzfristig Terminverschiebung gab es leider kleinere Verwirrungen um unsere JHV. Hier daher noch einmal die Fakten:

Termin: 12.2.
Uhrzeit: 20 Uhr
Ort: Gaststätte zu Rose in Niese

Da wir einiges zu besprechen haben freuen wir uns über zahlreiches Erscheinen der Mitglieder! Für Essen und Trinken ist natürlich wie immer gesorgt.